Peter Vogel
Stichwort: Allgemeine Pädagogik
in: ZfE, 1. Jg. (1998) H. 2, S. 157-180
Zusammenfassung
Der Artikel will einen Überblick über den aktuellen Stand
der Diskussion geben, um die Aufgabenbestimmung und die
theoretische Leistungsfähigkeit der Allgemeinen Pädagogik unter
den Bedingungen von Prozessen, die insgesamt unter dem Stichwort
"Pluralisierung" thematisiert werden, wie der
Entgrenzung pädagogischer Handlungsfelder, der
Verselbständigung der pädagogischen Teildisziplinen und des
Verlusts identitätsstiftender Einheitskonzepte aufzuzeigen. Eine
Neubestimmung des Aufgabenprofils Allgemeiner Pädagogik soll
durch eine Erweiterung des Tableaus der Grundbegriffe erreicht
werden, z.B. durch die theoretische Inklusion der
Nichtentscheidbarkeit des Widerspruchs von Grundannahmen, die
Einbeziehung empirischen Wissens und die Differenzierung von
Wissensformen. Der Diskurs um die Neuprofilierung leidet
allerdings auch an der traditionellen Überforderung der
theoretischen Möglichkeiten einer Allgemeinen Pädagogik; eine
konsequente Differenzierung von Theorietypiken und ihrer
Erkenntnisleistungen kann helfen, dieses Problem zu lösen.

Summary
The following article attempts to provide an overview of the
latest developments in the discussion about the function of the
field of General Pedagogy and its theoretical potential. This
discussion takes place in the midst of various processes that can
all be summed up under the title of "pluralization".
These processes include the dramatic increase in pedagogys
spheres of action, the growing independence of sub-disciplines
within Pedagogy and the loss of unifying concepts that once
provided the field with its sense of identity. In order for
General Pedagogy to take on a new function, a few things should
take place: an expansion of the fundamental concepts and terms
used within the field, the acceptance of the fact that the
paradox of the fields basic assumptions cannot be resolved
and the inclusion of this fact within the field, the
incorporation of empirical knowledge and the differentiation of
forms of knowledge. Currently, the discourse about redefinition
suffers from the traditional overtaxing of the theoretical
possibilities open to General Pedagogy. A consistent
differentiation of various types of theories and their
performance in terms of cognition can help to solve this problem.

Yvonne Ehrenspeck
Teildisziplinen ohne Allgemeine
Erziehungswissenschaft? Folgen unterlassener Reflexion,
Begriffskritik und Grundlagenforschung beim Theorieimport
Alltag"
in: ZfE, 1. Jg. (1998) H. 2, S. 181-202
Zusammenfassung
Im folgenden werden einige Argumente der kontrovers
geführten Diskussion um Funktion und Leistung der Allgemeinen
Erziehungswissenschaft betrachtet. In einem ersten Schritt wird
an einer Untersuchung der empirischen Wissenschaftsforschung
exemplarisch problematisiert, ob deren Ergebnisse eine
inhaltliche Einschätzung des Status quo sowie der Zukunft der
Allgemeinen Erziehungswissenschaft bzw. ihrer qualitativen
Bewertung erlauben (1.). In einem weiteren Schritt wird
deshalb ein substantieller Begriff von Allgemeiner
Erziehungswissenschaft vorgeschlagen und auf das Verhältnis
der Allgemeinen Erziehungswissenschaft zu anderen Teildisziplinen
sowie auf die möglichen und tatsächlichen Funktionen der
Allgemeinen Erziehungswissenschaft eingegangen (2.). An einem
historischen Beispiel, der "Alltagswende", wird dann
der Frage nachgegangen, ob ein theoretisches Issue und Thema aus
der Allgemeinen Erziehungswissenschaft kommt und in den
Teildisziplinen konkretisiert wird oder ob eine Themenkonjunktur
in der Allgemeinen Erziehungswissenschaft und in den anderen
Teildisziplinen unabhängig voneinander verhandelt und quasi sinnselektiv
verarbeitet wird. Und es wird schließlich gezeigt, welche
Fehlinterpretationen und ungenutzte Chancen die unterbliebene
Auseinandersetzung mit einer allgemeinen Theorie in diesem Fall
für die gesamte Erziehungswissenschaft nach sich gezogen hat
(3.).

Summary
The following paper considers several arguments that are part
of the controversial discussion about the function and
performance of the subject of General Educational Science. In a
first step, a study of empirical research will be taken as an
example and considered with respect to the question of whether
its results allow for a content-based judgement of the status quo
and of the future of General Educational Science, in other words,
whether they allow for a qualitative assessment of the subject
(1.). In a further step, a more substantial concept of General
Educational Science will be proposed based on this analysis and
General Educational Sciences relationship to other
sub-disciplines as well as the potential and current functions of
General Educational Science will be considered in more detail
(2.). Using the historic example of the contemporary shift of
focus to daily life (the so-called "Alltagswende"), the
following question will be pursued: do theoretical issues and
themes originate in General Educational Science and then take on
more concrete form in the various sub-disciplines or are popular
themes taken up in General Educational Science and in other
sub-disciplines independently of each other and then dealt with
selectively according to (various notions of) meaning
(sinnselektiv)? Finally, it will be shown that the lack of
discussion about a general theory has led to incorrect
interpretations and unused chances within the effect the entire
field of Educational Studies (3.).

Werner Helsper
Zum Verständnis von Schulpädagogik und Allgemeiner
Erziehungswissenschaft - fließende Grenzen und schwierige
Übergänge
in: ZfE, 1. Jg. (1998) H. 2, S. 203-222
Zusammenfassung
Der Beitrag diskutiert das Verhältnis von Allgemeiner
Erziehungswissenschaft und Schulpädagogik. Die These einer
zusammenhanglosen Separierung von Teildiskursen wird relativiert
und demgegenüber auf transversale Brückenschläge und analoge
Reflexionsbewegungen verwiesen. Die Beziehung zwischen
Allgemeiner Erziehungswissenschaft und Schulpädagogik wird
anhand von drei Teildiskursen analysiert: Dem
"Risikodiskurs", den Reflexionen zum Bildungsbegriff
und anhand der Entgrenzungsthese. Dabei lassen sich für jeden
dieser Teildiskurse spezifische Bezüge, aber auch spezifische
Schwierigkeiten für die Anschlußfähigkeit zwischen
Schulpädagogik und Allgemeiner Erziehungswissenschaft
herausarbeiten. Die These ist, daß diese differenzierten
Bezüge, aber auch die Anschlußprobleme zwischen den beiden
Teildisziplinen, durch die frühe und lange Zeit exklusive
schulische Systembildung in ihrer universalistischen und
organisatorisch-professionellen Form zu erklären sind.

Summary
This paper looks at the relationship between General Educational
Science and the field of School Pedagogy. It will relativize the
common assertion that a disjointed separation of sub-discourses
prevades and draw attention instead to transverse attempts to
create bridges and analogue reflection movements. The connection
between General Educational Science and School Pedagogy will then
be analyzed using three sub-discourses as examples: the
"risk discourse", the reflections on the concept of
all-around education ("Bildung") and the thesis of
erasing borders. In each of these sub-discourses, it is possible
to make out both specific positive references and specific
difficulties for connectivity between School-Pedagogy and General
Educational Science. The thesis is that these differentiated
references as well as the problems for connectivity between both
sub-disciplines can be explained through the development of
schoolsystem in its universalist and organizational-professional
form a development that was exclusive early on and for a long
period of time.

Rolf Arnold:
Zum Verständnis von Allgemeiner Erziehungswissenschaft und
Berufspädagogik
in: ZfE, 1. Jg. (1998) H. 2, S. 223-239
Zusammenfassung
Der Beitrag analysiert die Berufspädagogik als Wissensform
in ihrem besonderen Verhältnis zur Allgemeinen
Erziehungswissenschaft. Deshalb steht zunächst die Frage nach
der Beobachterperspektive im Vordergrund, wobei allerdings nicht
bei den überlieferten Integrationsforderungen (z.B. Integration
von Berufs- und Allgemeinbildung) stehengeblieben wird, sondern
eine Umstellung der Beobachtung "von Prinzip auf Code"
(Luhmann) anvisiert wird. Als grundlegend für den
berufspädagogischen Diskurs erweist sich dabei die Durchmischung
zweier Leitdifferenzen ("Haben versus Nichthaben" und
"Kompetenz versus Inkompetenz"), die auch in der
doppelten Zweckstruktur beruflicher Bildung ihren Ausdruck
findet. Vor dem Hintergrund einer Infragestellung
bildungsnostalgischer Festlegungen einerseits und den
persönlichkeitsbezogenen Berufsbildungsanforderungen
andererseits wird aber auch der Frage nachgegangen, ob sich die
konstitutive Leitdifferenz der Berufspädagogik heute nicht auch
"einsprachiger" definieren ließe. In einem zweiten
Teil der Analyse werden die persönlichkeitsbezogenen
Implikationen moderner Berufsbildung rekonstruiert und als Trend
einer "Verallgemeinerung der beruflichen Bildung"
beschrieben. Von grundlegender Bedeutung ist in diesem
Zusammenhang sowohl die schleichende Erosion des Berufsprinzips
als auch die Funktionsverlagerung der Berufsbildung von einer
wandlungsadaptiven Qualifizierung zu einer wandlungsgestaltenden
Kompetenzentwicklung im Sinne einer Vorbereitung auf die
Selbstanpassung an den Wandel. Die Analyse zeigt, daß durch
diese Entwicklungen eine neue Qualität beruflicher Bildung
heranreift: Es geht in der beruflichen Praxis nämlich nicht mehr
nur um zweckerfüllende, sondern auch um zwecksetzende Kompetenz.
Diese Veränderungen können allerdings nicht angemessen
rekonstruiert werden, wenn die Beobachterposition der
Berufspädagogik nach wie vor von einer Dichotomie "Bildung
versus Qualifikation" geprägt ist, wie dies vornehmlich der
Fall ist. Im letzen Teil der Analyse schließlich wird den
aktuellen Besonderungen im berufspädagogischen Diskurs
nachgespürt, wobei zum einen die Leitdifferenz "Betrieb
Beruf" geprüft und zum anderen die Argumentation
derer diskutiert wird, die neuerdings für eine
kompetenzorientierte Wende der Berufspädagogik eintreten. Eine
abschließende Überlegung spürt den Annäherungen und
Besonderungen im Verhältnis von Allgemeiner
Erziehungswissenschaft und Berufspädagogik nach.

Summary
This paper analyses the special relationship between the
Pedagogy of Vocational Education as a form of knowledge and the
general subject of Educational Science. In keeping with this
focus, the first question that is posed has to do with the
perspective from which observation takes place. Instead of
repeating the usual demand for integration (for example, the
integration of vocational education and general education),
however, this paper will suggest a change in this observation
"from principle to code" (Luhmann). A combination of
two guiding differences differences that can also be seen
in vocational educations structure of doubled purpose
have proven themselves fundamental to the discourse about
the pedagogy of vocational education ("having versus not
having" and "competence versus incompetence").
Coming from a background of questioning assumptions based in
educational nostalgia as well as the tendency for vocational
education to focus on issues of personality, the paper will also
consider the possibility of whether the guiding difference might
be "mono-lingual. In the second part of the analysis, the
implications of the tendency of modern vocational education to
focus on issues of personality will be reconstructed and they
will then be described as being the trend of "generalizing
career education". The slow erosion of the principle of
vocational as well as the shift in function that vocational
education has undergone from qualifying in accordance with
societal change to developing competence to change in the sense
of preparing people to adapt themselves to change are of
primary importance in this matter. The analysis indicates that as
a result of these developments, a new quality is emerging in
vocational education: what is important in job praxis is
no longer competence to fulfill tasks, but rather competence to
set down these tasks. These changes cannot be reconstructed
adequately, however, as long as Pedagogy of Vocational Education
bases its observation in large part on the dichotomy
"education versus qualification", as is generally the
case today. The last part of the analysis will look at issues
that are particular to the Pedagogy of Vocational Education in
the current discourse. The guiding difference "organization
vocational" will be investigated along with the
argumentation of the faction that have recently called for a
change in the Pedagogy of Vocational Education towards an
orientation on competence. A final section will trace the
approaches at closeness and the backtracking that has taken place
in the relationship between General Educational Science and the
Pedagogy of Vocational Education.

Rudolf Tippelt
Zum Verständnis von Allgemeiner Pädagogik und
empirischer Bildungsforschung
in: ZfE, 1. Jg. (1998) H. 2, S. 223-261
Zusammenfassung
Die Verwissenschaftlichung der pädagogischen Praxis ist
Ausgangspunkt für die Bestimmung des Verhältnisses von
allgemeiner Pädagogik und empirischer Bildungsforschung. Der
Bildungsforschung wird vor allem eine Orientierungs- und
Aufklärungsfunktion zugeschrieben. Es wird argumentiert, daß
aufgrund ihrer starken Differenzierung und Spezialisierung die
Schärfung der Terminologie und die Theorieentwicklung heute in
den interdisziplinären Spezialbereichen der Bildungsforschung
selbst geleistet werden muß. In der allgemeinen Pädagogik
werden aber theoretische "Dachbegriffe" (aktuell z.B.
Lebenslauf und Humanontogenese) und handlungstheoretische
Grundlagen reflektiert und geklärt, was u.a. dafür notwendig
ist, Ergebnisse der Bildungsforschung in die pädagogische
Fachdisziplin zu integrieren. Erörtert werden besonders Probleme
der Institutionalisierung der Bildungsforschung, Konzepte des
pädagogischen Handelns und das Verhältnis der Bildungsforschung
zu Grundkonzepten der Pädagogik.

Summary
The starting point to determine the relationship between
general education and empirical educational research is the
scientification of the educational practise. Functions of
orientation and explanation are especially appointed to
educational research. It is proposed that due to clear
differences and specialisation in educational research, the
"sharpening" of terminology and the development of
theory should today be individually attained in the
interdisciplinary special fields. In general education
theoretical "generic terms" (f.e. life cycle and
"Humanontogenese") and basic action theories would be
reflected upon and explained. This is necessary in order to
integrate the results of educational research into the
educational subject disciplinary. To be discussed are especially
problems of institutionalising educational research, concepts of
educational action and the relationship of empirical educational
research to basic concepts of education.

David Bridges
Academic politics and the a priori:
philosophy and educational research in the UK
in: ZfE, 1. Jg. (1998) H. 2, S. 261-273
Zusammenfassung
Der Artikel gibt einen Überblick über die jüngsten
Entwicklungen der Philosophie der Erziehung (philosophy of
Education) in Großbritannien unter besonderer Berücksichtigung
ihres Verhältnisses zur Erziehungswissenschaft (educational
research). Philosophie der Erziehung und Erziehungswissenschaft
werden aus einem Blickwinkel betrachtet, der sich an Themen der
Bildungspolitik und der Epistemologie festmacht. In einem ersten
Schritt nimmt der Artikel die Auswirkungen dieses Verhältnisses
in Augenschein und zwar erstens unter dem Aspekt von Aufstieg und
Fall der Philosophie der Erziehung als Bestandteil der
Lehrerbildung. Zweitens unter dem der zeitgleichen Entwicklung
anderer Anziehungskräfte für das akademische Engagement von
Philosophen sowie drittens unter dem der soziologischen Adaption
kontinentaler Philosophie und schließlich viertens im Hinblick
auf die Auswirkungen der nationalen
Forschungsbeurteilungsausübung. All dies gibt ein etwas
pessimistisches Bild ab; aber es gibt auch ermutigendere Zeichen
im Hinblick auf neue Initiativen, den Lehrern einen
philosophischen Blick zu vermitteln. Beispielsweise aufgrund der
fortschreitenden Annäherung zwischen Philosophen und anderen
Forschern und der Globalisierung der Networks der Philosophen der
Erziehung. Der wichtigste Grund für die stärkeren Beziehungen
zwischen Philosophen und anderen Forschern kann jedoch an der
Sicht auf die epistemologische Verbindung beider
Forschungsaktivitäten festgemacht werden. Der letzte Teil des
Artikels beschäftigt sich dann mit der Frage, inwieweit
Philosophie der Erziehung als eigenständige Forschung angesehen
werden kann und zweitens nach der Philosophie der Forschung;
drittens nach den Philosophen als Konzeptanalytiker und
schließlich viertens nach der Philosophie als Quelle für
informative Ideen für die scientific community.

Summary
This paper reviews the recent history of philosophy of
education in the UK with particular reference to its relationship
with the wider education research community. It offers a
perspective on philosophy and educational research which is
partly rooted in issues of academic politics, partly in
epistemology. The paper observes, first, the impact on this
relationship of (1) the rise and fall of philosophy of education
as a component of teacher education; (2) the simultaneous growth
of other magnets to the academic engagement of philosophers; (3)
the sociological adoption of continental philosophy; and (4) the
impact of the national Research Assessment Exercise. All of this
presents a somewhat depressing picture, but there are more
encouraging signs in new initiatives to give teachers a
philosophical voice; in a growing rapprochement between
philosophers and other researchers; in the globalisation of
networks of philosophers of education. But the real case for
stronger relationships between philosophers and other researchers
has to be rooted in a view of the epistemological relationship
between the activities. The final section of the paper looks at:
(1) the sense in which philosophy is a research activity in its
own right; (2) the philosophy of research; (3) philosophers as
conceptual analysts; and (4) philosophy as a source of informing
ideas for the research community.

Fritz Klauser
Problem-Based Learning - Ein curricularer
didaktisch-methodischer Ansatz zur innovativen Gestaltung der
kaufmännischen Ausbildung
in: ZfE, 1. Jg. (1998) H. 2, S. 273-294
Zusammenfassung
Problem-Based Learning ist ein international verbreiteter,
elaborierter und empirisch umfangreich überprüfter Ansatz zur
innovativen Gestaltung von Lehr-Lern-Prozessen in Schulen und
Hochschulen sowie in der betrieblichen Aus- und Weiterbildung.
Gestützt auf konstruktivistisch geprägte Annahmen zum Lernen
und Lehren sowie zur Gestaltung von Lernumgebungen, geht es
darum, anhand komplexer und realistischer Problemstellungen
systematisch in die Denk- und Arbeitsweise von Experten
einzuführen mit dem Ziel, den Erwerb transferfähigen Wissens
mit der Herausbildung allgemeiner und fachspezifischer
Problemlösestrategien und Lerntechniken zu verknüpfen. In
diesem Beitrag wird Problem-Based Learning vorgestellt und
gezeigt, wie dieser Ansatz bei der Ausbildung von
Industriekaufleuten umgesetzt wird. Im Mittelpunkt stehen dabei
das virtuelle Unternehmen "Arnold & Stolzenberg"
sowie Erkundungen der Lernenden in den Ausbildungsbetrieben.

Summary
The concept of Problem-Based Learning represents an
internationally held, elaborated, and empirically extensively
proved approach for the innovation of teaching-learning processes
in schools and universities as well as in the vocational training
and further-education area of enterprises. Being based on
constructivist principles of learning, teaching, and the design
of learning environments this approach focusses on implementing
systematically complex and realistic problems into expert
culture, and thereby, on combining the aquisition of knowledge
and the development of general and domain-specific
problem-solving strategies as well as learning methods. The
article aims at introducing and showing how this approach is
realised in vocational education and training in the field of
business and administration. In the centre of the complex
learning-arrangement is placed the virtual enterprise
"Arnold & Stolzenberg" and the explorations the
apprentices do in their enterprises.

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